Sonntag, 14. Oktober 2012

Mobil unterwegs ohne Auto?

Ich hatte nach 13 Jahren, zwei Monaten und zwei Wochen und etwa sechs Stunden mein Auto verkauft. Ich weiß wo es ist und das ist auch gut so. Da ich das Auto ja nur dazu benutzte um die kleine abzuholen, dachte ich das schaffe ich auch so. Einmal hatte ich sie mit dem Bus abgeholt. Ich stellte das Rad bei S. ab und fuhr mit dem Bus los. Kurzstrecke reicht ja, doch der Weg von der Haltestelle zum Hort ist endlos und zieht sich wie Kaugummi. Mit dem Auto bin ich in einer guten halben Stunde hin und zurück gekommen. Mit den Öffentlichen und dem Fußweg war ich gut 90 Minuten unterwegs. Grund genug mich um Alternativen zu suchen. Ich stieß auf Car 2 go die ich hier immer öfter gesehen hatte. Im Internet angemeldet und zur Geschäftsstelle gefahren um mich bestätigen zu lassen. Bisher war noch kein Bedarf das Auto zu testen. Doch letztens war es so weit und ich brauchte das Auto um die kleine abzuholen.
Ich fuhr zum ersten mal einen Smart. Dazu noch einen Automatik. Es ist gewöhnungsbedürftig, es sitzt sich aber gut drin. Gefehlt hat mir die Kupplung, ständig suchte mein linker Fuß das Pedal. Das der Wagen ständig bei einem Stopp ausgeht und beim losfahren wieder startet, daran muss ich mich auch gewöhnen, oder ich stelle es mal ab, was aber wohl nicht gerne gesehen wird.
Ich fuhr also die kleine abholen und zurück zu mir. Ich meldete mich ab und fuhr später die kleine nach Hause. Dadurch sind zwei verschiedene Fahrten zustande gekommen und ich durfte den normalen Satz zahlen. Wenn ich das nächste mal die kleine abhole, werde ich es anders machen und das Auto parken und sehen ob die Fahrzeiten zusammen gerechnet werden und ich in den Stundenverbrauch komme. Jetzt hatte ich für meinen Geschmack eindeutig zu viel bezahlt, aber ich hatte ja glücklicherweise noch 30 Minuten Frei. Aber ich musste das Auto auch erst noch kennen lernen. Aber um schnell mal von A nach B im kleinen Radius zu kommen ist es allemal gut geeignet.

Samstag, 13. Oktober 2012

Schreck am Morgen

Auf Arbeit angekommen schloss ich mein Fahrrad an und schaute zum Eingang und rätselte was dort für ein Rahmen an der Tür lehnt. Beim näher kommen sah ich das es die Scheibe ist die heraus gedrückt wurde.
Wir haben im Markt einen Geldautomaten zu stehen und dieser war das Ziel. Am Tatort wurde noch ein Teil der Verpackung eines Brecheisens gefunden. Entweder sie sind gestört worden oder sie haben es einfach nicht geschafft an den Automaten zu kommen. Unten ist der Automat leicht verbogen und hinter dem Automaten an der Gipswand ist ein größeres Loch. Die Spurensicherung war schnell vor Ort und wir konnten den Markt fast pünktlich öffnen. Ich konnte allerdings die Blumen nicht vorher raus fahren und machte dies erst später. Meine Gedanken spielen mir immer einen Streich und ich grübele über die Vorkommnisse. Da wir ja im vorderen Bereich eine Bäckerei haben die früher Sonntags geöffnet hatte, gibt es dort keine Bewegungsmelder. Nun könnte man überlegen den Bereich damit aus zu statten, oder aber der Automat wird um die Ecke hinter das Rollgitter gestellt. Ich kann mir nämlich vorstellen das es nochmal versucht wird. Aber dieses haben andere zu entscheiden oder sich die Köpfe zu zerbrechen.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Auto TÜV und verkauft

Puuust, lange schon nicht mehr hier gewesen. Ich bewundere alle die täglich etwas schreiben.
Mein Auto hatte wieder mal einen TÜV Termin, den hatte ich immer vor mir her geschoben. Der Tag fing schon blöd an, das Auto wollte nicht richtig starten, die Batterie ist wohl an ihr Ende gekommen. Bei der Untersuchung sah ich dann das mein Standlicht auf der einen Seite vorne dunkel blieb. Na toll, das komplette Licht hatte ich getestet und da war alles in Ordnung. Nun kamen mehrere Kleinigkeiten zusammen, die teilweise schon vor vier Jahren vorhanden waren, aber nie der Grund waren um nicht die Plakette zu bekommen. Gut das ich jemanden an der Hand habe, der das Auto wieder fertigmacht. Das Auto sollte ich bei ihm lassen, ist ja kein Problem, benutze ich es doch sowieso kaum. Kurz mit S. kurzgeschlossen ob sie mich von der Werkstatt im Umland abholen kann.
Dort angekommen stellte ich fest das ich seit Anfang März ganze 300 Km gefahren bin. Dafür brauche ich kein Auto, meinte der Bekannte. Nicht wirklich, hatte ich doch schon mal überlegt, scheute mich aber es durch zu führen. S. wurde hellhörig und fragte ob ich es denn verkaufen würde. Ihre große bräuchte ein Auto.
Danach ging es ganz schnell. Das Auto wurde durch den TÜV gebracht, ich wollte unbedingt danach noch eine Tour machen, egal wohin, Hauptsache nochmal fahren. Dafür fehlte mir dann leider die Zeit, denn das Auto wurde gebraucht, ich kämpfte bis zum Wochenende heraus. Da ich Spätdienst hatte und ich vor der Arbeit ungern etwas unternehme, da ich ständig auf die Uhr schauen muss, fuhr ich nach der Arbeit noch einmal zu meiner alten Stelle, die mich Krank gemacht hat. Ich schaffte es sogar in den Markt zu gehen und dort herumzulaufen. So einiges hatte sich geändert. Es gibt auch dort zwei Leergut Automaten, dafür wurde etwas Verkaufsfläche geopfert. Hatte keine ehemalige getroffen worüber ich etwas froh war.
Auf dem Rückweg tankte ich nochmal etwas, denn der Bekannte legte mit dem Auto rund 150 Km zurück und auch ich wollte ja noch etwas fahren. Ich fuhr ziellos auf Umwegen nach Hause. Am nächsten Abend fuhr ich zum Markt meiner ehemaligen Chefin. Kurz mit dem ehemaligen Kollegen gesprochen, und dann wieder ziellos herum gefahren. Am Samstag räumte ich das Auto aus. Es war ein komisches Gefühl.
Am Sonntag, wo ich mein Auto abgeben sollte, fuhr ich dann die Strecke die ich die ersten zwei Jahre immer gefahren bin um zur Arbeit nach Kladow zu kommen. Ich hatte die Tage davor schon zu kämpfen, gab es mir ein beklemmendes Gefühl mein Auto abzugeben. Ich fuhr kreuz und quer, fotografierte es von allen Seiten und stellte es ab. Am Nachmittag hatte die kleine eine Aufführung von ihrer Schule. Ich war mit dem Rad da, denn es gibt dort immer große Probleme mit dem Auto und Parkplatz. Danach sollte ich das Auto zu S. bringen, wo die große war. Ich durfte also nochmals mein Auto fahren und stellte es nach 120.815 Km ab. Später wurde ich nach Hause gefahren, es war komisch auf der anderen Seite zu sitzen. Und mir tat die Seele weh wie sie den Motor quält. Ich fuhr den Wagen ein, so wie es mir auch in der Fahrschule beigebracht wurde, zügig hoch schalten. Sie fährt an und schaltet erst spät und der Motor hört sich grauenhaft an. Sie meint das lernt man so heute in der Fahrschule. Das wäre Sprit sparender wie gleich zu schalten. Kann mir einer das Bestätigen?

Und wie komme ich jetzt von A nach B? Dazu mehr in einem anderen Post.

Donnerstag, 2. August 2012

Arbeitszeit erhöht

Letztens sprach mich die Marktleitung an, da ja immer mal wieder einige Mehrstunden anfallen, meine Arbeitszeit zu erhöhen. Ich sagte ihr das ich ja vorher sowieso mehr hatte und dann "gezwungen" wurde mit den Stunden runter zu gehen um in diesen Markt zu kommen. Es ist zwar erst mal nur für drei Monate, aber kann erweitert werden. Gleichzeitig hat sie auch einige andere Kolleginnen mit den Stunden erhöht.
Wie mir eine Kollegin erzählte, möchte sie lieber uns das Geld zukommen lassen, als wenn sie noch einige Pauschalkräfte einstellt.

Dienstag, 31. Juli 2012

Gekündigt

werde ich, ich soll doch schon mal Bewerbungen schreiben. Ich bin der unhöflichste Mensch, das sagen auch alle anderen Kunden.
Das sagte mir heute ein Kunde. Er sorgt dafür das heute mein letzter Tag hier ist. Der Grund war das ich ihm sein Wechselgeld (etwas über fünf Euro) in Münzen gegeben hatte. Da ich nur noch wenige Scheine hatte, blieb mir nichts anderes übrig. Ich legte ihm das Wechselgeld hin und er forderte dann gleich ich habe ihm einen Schein zu geben. Er hat gesehen das ich einen dicken Stapel drin habe. Es handelte sich aber nur um 3-4 Scheine. Hätte er denn freundlich gefragt, wäre ich ja eventuell bereit gewesen ihm einen zu geben, aber er war gleich beleidigend.
Drei Minuten später war er nochmals da und fing gleich wieder an mich an zumachen das ich ja immer noch da wäre und ich doch nach einer neuen Arbeit suchen soll. Ich muss mich jetzt Entschuldigen, das wäre meine Pflicht.
Ich blieb erstaunlich ruhig und erwiderte nur das er das nicht zu entscheiden habe und ich mich von ihm nicht bedrohen und beschimpfen lassen muss. Ich ließ ihn wortlos stehen.
Nun bin ich auf die nächsten Tage gespannt. denn dieser Kunde kommt täglich, teilweise auch mehrmals und kauft nur Kleinigkeiten. Sollte er mich weiterhin anmachen, werde ich mir die Marktleitung zu Hilfe holen.

Donnerstag, 26. Juli 2012

Unhöflich

finde ich es immer wieder wenn die Kunden einfach so drauflos fragen oder Forderungen stellen. Und dann wundern sie sich wenn man nicht sofort reagiert. Das gleiche wenn der Automat voll ist und man gerade noch zu ende kassiert, bevor man den Sack wechselt.
Beispiele? Bitte gerne:
"Wo finde ich das und das?"
"Haben Sie das und das?"
"Geben sie mal die Zigaretten frei!"
"Nur Kleingeld, keine Scheine!" wenn nur Leergut abgegeben wurde. Bis 6-7 Euro machbar, alles bei weit über 10 Euro nicht möglich.
Meine Antwort ist dann Situationsbedingt kurz und knapp die Antwort oder gar nicht erst reagieren. Meist beginne ich "Guten Morgen, (Tag/Abend), ja, das finden sie dort", meist kann ich sogar die Position sagen.
Bei den Zigaretten gebe ich dann frei wenn ich die Hand nicht mehr zum kassieren brauche um den Schlüssel zu drehen.
Wechseln ist grundsätzlich nicht erlaubt und Wünsche wie ich das Wechselgeld auszuzahlen habe, können nur bedingt erfüllt werden. Klar wenn einer statt einem 20er zwei 10er möchte, wird er erfüllt. Aber statt einem 10er zwei 5er kann ich nicht machen, da die 5er  immer knapp sind. Und wie oben schon beschrieben beim Auszahlen von Leergut ist es nicht möglich 18 Euro mal nur in Münzen auszuzahlen. Auch wir müssen unsere bestellten Rollen bezahlen. Und wir bekommen dreimal die Woche einen Haufen Rollen, die meist nicht immer reichen.
Letztens war der Automat voll, ich hatte noch drei Kunden mit nur wenigen Artikeln. Ist ja nicht weiter schlimm, wir haben glücklicherweise 2 Automaten, dann müssen die Kunden halt nur an den einen gehen. Der Kunde sagte mir das der Automat voll ist, ich registrierte es und bat darum den anderen zu benutzen, ich werde ihn gleich leeren. Ich war fertig an der Kasse und wollte zum Automat, da sagt mir der Kunde das der immer noch voll wäre. Ich kann mich ja nicht zerteilen.
Oder noch ein anderer Tag. Ich war damit beschäftigt den Sack zu wechseln, da kommt ein Kunde in den Raum und sagt das der Automat voll ist.
Wenn der Automat nicht so funktioniert wie er sollte, dann sind wir schuld. Wir müssen immer das Ventil sein und bekommen alles ab, dabei sind wir auch nur Menschen, obwohl wir Verkäufer sind. Werden aber wie Dreck behandelt. 
Manchmal denke ich mir die Leute sollten doch erst mal ihr Gehirn einschalten.

Ich weiß nicht ob es mir nur so vorkommt oder ob es tatsächlich immer schlimmer wird. Früher war es irgendwie nicht so schlimm. Und ich kann mittlerweile schon auf fast 25 Jahre zurück blicken, wobei ich 2 Jahre nach der Schule jobbte. Und wenn ich ehrlich bin muss ich noch den Zivildienst und die lange Zeit wo ich Krank geschrieben war abziehen. Meine Ausbildung begann im September 1989, wo ist die Zeit geblieben.......

Ist leider etwas länger geworden, doch der Frust musste mal raus.

Dienstag, 24. Juli 2012

Eigene Ernte

vom Balkon. Die Erdbeeren waren lecker, aber die Menge überschaubar. Die Himbeeren wurden gar nichts, die Zucchini hat bisher viele Blüten aber nur eine Frucht. Dafür sind die Tomaten zahlreich vertreten. sie müssen nur noch reif werden. Dann hatte ich noch einige Brombeeren. Ich erntete sie und legte sie neben die Spüle auf ein Tuch. Ich dachte nicht mehr dran und wunderte mich am nächsten Morgen das die Brombeeren weg waren. Nur ein Fleck im Tuch zeigte mir das sie mal da waren. Da ich ständig das Küchenfenster auf Kippe habe, vermutete ich schon ein größeres Tier, welches mir die Brombeeren entfernt hat. Konnte es mir aber nicht wirklich vorstellen. Was war passiert? Ein großes Fragezeichen im Kopf und keine Lösung in Sicht. Bis es zwei Stunden später KLICK gemacht hat. Ich hatte Wäsche gewaschen, die Waschmaschine neben der Spüle. Ein Toplader mit der Öffnung nach oben und da stelle ich mir den Korb nicht auf den Boden sondern oben auf die Ablage. Unter dem Korb fand ich dann die Brombeeren zusammen gedrückt.

Sonntag, 22. Juli 2012

Langer Schlaf

von fast 15 Stunden hatte die kleine letztens. In der Nacht übergab sich die kleine, war den Tag über recht schlapp und legte sich am späten Nachmittag hin und schlief sofort ein. Am nächsten Tag hatte ich frei und wir wollten eigentlich etwas unternehmen, was wir aber verschoben. Ich war dann morgens bei S. damit sie zur Arbeit kann. Sie sagte das die kleine die ganze Nacht durch geschlafen hat und nicht einmal wach wurde und Durst hatte oder zur Toilette musste. Es dauerte dann noch fast zwei Stunden bis sie wach wurde. Sie ist ein Morgenmuffel und so ließ ich sie in Ruhe, fragte nur wie es ihr geht und stellte ihr etwas zu trinken hin. Nach einer halben Stunde war sie dann fröhlich gelaunt und wir konnten den Tag beginnen.

Samstag, 7. Juli 2012

Verstopfung immer noch

vorhanden. Der Hausmeister sagt das der Mieter über mir sich nicht meldet um einen Termin auszumachen. Jetzt wo es soviel geregnet hat, steht aktuell mein Balkon unter Wasser. Ich werde mal einen netten Zettel in den Briefkasten werfen, damit er sich wegen einen Termin mit dem Hausmeister in Verbindung setzt. Oder sollte ich das der Verwaltung überlassen und dort nochmal anfragen oder darum zu bitten den Nachbarn anzuschreiben? Immer dieses auf andere zugehen, bereitet mir immer noch große Probleme.

Freitag, 6. Juli 2012

Kassendifferenz

habe ich jetzt seit fast vier Wochen keine mehr gehabt. Nachdem mir aus nicht erklärbaren Gründen einmal fast 25 Euro in der Kasse fehlten, was sehr ungewöhnlich ist für meine Verhältnisse, achte ich verstärkt darauf das nicht etwa zwei Scheine aneinander kleben. Eine Kundenbeschwerde hatte ich deswegen auch schon, da ich die Finger zu nass gemacht hatte und die Scheine dementsprechend zu feucht waren.
Zweimal kam es schon vor, das ein Geldstück im falschen Fach einsortiert war. Im glauben das mir der Fehler passiert ist, was ich eigentlich ausschließen kann, sortierte ich es ins richtige Fach. Das Ergebnis war das ich dann abends die Differenz hatte. Ärgerlich, aber ich könnte es nicht einfach so lassen.